213.111

Ausführungsbestimmungen
über die Festlegung von Gebieten mit dauernden Bodenverschiebungen

vom 09.12.2014 (Stand 01.01.2015)
Der Regierungsrat des Kantons Obwalden,

in Ausführung von Artikel 660, 660a, 660b und 668 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907[1] sowie von Artikel 9 der Vollziehungsverordnung über die amtliche Vermessung vom 27. April 1995[2],

gestützt auf Artikel 75 Ziffer 1 der Kantonsverfassung vom 19. Mai 1968[3],

beschliesst:
Art. 1
Festlegung von Gebieten mit dauernden Bodenverschiebungen
1

Der Kanton legt im ganzen Kantonsgebiet unter Anhörung der betroffenen Gemeinden die Gebiete mit dauernden Bodenverschiebungen fest.

Art. 2
Zuständigkeit
1

Zuständig ist das Volkswirtschaftsdepartement.

Art. 3
Auflage- und Einspracheverfahren
1

Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach Art. 19 bis 22 Vollziehungsverordnung der amtlichen Vermessung[4].

2

Einsprachen gegen die Gebietsfestsetzung sind während der Auflagefrist an das Volkswirtschaftsdepartement zu richten.

3

Gegen den Einspracheentscheid kann innert 20 Tagen beim Regierungsrat Beschwerde eingereicht werden.

Informationen zum Erlass

 

Ursprüngliche Fundstelle: OGS 2014, 59

Ursprüngliches Inkrafttreten: 1. Januar 2015

Vom Bundesamt für Justiz am 23. Januar 2015 zur Kenntnis genommen (Art. 52 Abs. 4 SchlT ZGB)

OGS 2014, 59
  1. [1] SR 210
  2. [2] GDB 213.11
  3. [3] GDB 101.0
  4. [4] GDB 213.11

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
09.12.2014 01.01.2015 Erlass Erstfassung OGS 2014, 59

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 09.12.2014 01.01.2015 Erstfassung OGS 2014, 59