921.116

Ausführungsbestimmungen
über die Bekämpfung des Feuerbrands

vom 03.07.2007 (Stand 15.06.2007)
Der Regierungsrat des Kantons Obwalden,

in Ausführung der Verordnung über Pflanzenschutz vom 28. Februar 2001[1],

gestützt auf Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe f des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Landwirtschaft vom 26. Januar 2001[2],

beschliesst:
Art. 1
Zuständigkeit
1

Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt vollzieht die Vorschriften zur Bekämpfung des Feuerbrands und ordnet die notwendigen Massnahmen an.

Art. 2
Beiträge
1

Müssen Hochstammobstbäume, Erwerbsobstanlagen sowie Zier- und Wildgehölze als Folge der Bekämpfung des Feuerbrands gerodet oder sonst wie vernichtet werden, werden die Verluste dem Eigentümer oder der Eigentümerin wie folgt entschädigt (Beträge in Fr.):

a. Hochstammobstbäume:  
  1. grosskronige Apfel- und Birnbäume 300.– je Baum
  2. Quitten- und Jungbäume 200.– je Baum
  3. überalterte und abgehende Bäume 150.– je Baum
b. Niederstammobstbäume: 100.– je Baum
c. Erwerbsobstanlagen: Ertragswert gemäss den Weisungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt Wädenswil (Flugschrift Nr. 61 vom November 1996)
d. Zier- und Wildgehölze: Grosse Pflanzen in Gartenanlagen 50.– je Pflanze
Art. 3
Kostentragung
a. Grundsatz
1

Die nach Abzug des Bundesbeitrags verbleibenden Kosten werden vom Kanton getragen.

Art. 4
b. Aufwand der Gemeinden
1

Die vom Bund anerkannten Kosten für den Aufwand der Gemeinden werden nach Abzug des Bundesbeitrags vom Kanton getragen.

Art. 5
Inkrafttreten
1

Diese Ausführungsbestimmungen treten rückwirkend ab 15. Juni 2007 in Kraft.

OGS 2007, 41
  1. [1] SR 916.20
  2. [2] GDB 921.1

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
03.07.2007 15.06.2007 Erlass Erstfassung OGS 2007, 41

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 03.07.2007 15.06.2007 Erstfassung OGS 2007, 41